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Was wird aus alten Flensburg-Punkten?

Einen neuartigen Punkte-Umrechner im Internet hat der Automobilclub Kraftfah­rer-Schutz (KS) jetzt vorgestellt. Damit lassen sich bisher gesammelte Flensburg-Punkte in die künftige Punktestruktur übertragen, die Bundesverkehrsminister Ramsauer Ende Februar vorgestellt hat. Wie ein Sprecher des KS erklärte, ist der Führerschein nach dem alten System bei 18 Punkten weg, künftig bereits bei acht. Jedoch fallen bei den einzelnen Verkehrsvergehen in Zukunft in der Regel auch weniger Punkte an. Wer sich informieren will, kann mit dem KS-Punkte-Umrechner (www.punkte-umrechner.de) in wenigen Sekunden sehen, wie hoch sein künftiger Punktestand sein wird.

Der Punkte-Tacho ist – wie bei der Ampel – in grün, gelb und rot untergliedert. Wer mit seinen künftigen Punkten im grünen Bereich liegt, also bis zu drei Punkten, hat nichts zu befürchten. Er wird lediglich „vorgemerkt“. Bei vier bis fünf Punkten, im gelben Bereich, erfolgt eine Ermahnung und Information des Betroffenen durch die Verkehrssünderkartei. Mit sechs oder sieben Punkten wird er offiziell verwarnt, und bei acht Punkten ist der Führerschein weg.

Nach Auskunft des KS ist jeder sechste Autofahrer hierzulande in der Flensburger Verkehrssünderkartei registriert, weil er zu schnell oder mit Alkohol gefahren ist, eine rote Ampel überfahren, mit dem Handy telefoniert oder ein sonstiges Verkehrsvergehen begangen hat, das mit Punkten geahndet wird. Nach Ansicht des KS ist die Neustrukturierung des Punktesystems überfällig. Dennoch bleibt, dass schwere Verkehrsverstöße nach wie vor hart geahndet werden und dass Verkehrsrowdys beizeiten aus dem Verkehr gezogen werden können.

Der Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS) ist mit 450.000 Mitgliedern der drittgrößte Automobilclub in Deutschland. Mit seinen Töchtern Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG bietet er eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen, von der Wildschadenbeihilfe über den KS-Notfall-Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen, die aufgrund von Leistung und Preis viele Rankings in den letzten Jahren gewonnen haben. In der Münchner Zentrale und in acht Bezirksdirektionen sind rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei circa 100 Millionen Euro. Der Vertrieb erfolgt über 10.000 unabhängige Makler und Mehrfachagenten.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ks-auxilia.de