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Warnwesten schützen

In etlichen europäischen Ländern ist Autofahrern die Mitnahme reflektierender Warnwesten vorgeschrieben. Wer demnächst zum Osterurlaub ins Ausland fahren will, sollte das nicht vergessen, meint der Automobilclub Kraftfah­rer-Schutz (KS). Denn damit werden diejenigen besser geschützt, die bei Panne oder Unfall aus dem Wagen steigen, um zum Beispiel das Warndreieck aufzustellen oder die Polizei anzurufen.

Wenn keine Warnweste vorhanden ist oder oder der Fahrer sie außerhalb des Autos nicht angelegt hat, drohen saftige Bußgelder, die zum Beispiel in Österreich von 14 bis 2.180 Euro reichen können. Doch Achtung: Die Westen gehören nicht in den Kofferraum, sondern unter die Sitze oder ins Handschuhfach. Denn wenn man erst das Gepäckabteil unter Bergen von Koffern durchsuchen muss, erhöht sich das Unfallrisiko.

Wer noch keine Warnwesten im Auto har, dem rät der KS, rechtzeitig vor der Reise für jeden Insassen eine zu kaufen. Die gibt es sehr billig an Tankstellen, im Zubehörhandel, aber auch in Baumärkten. Sie sollten europäischem Standard entsprechen und das Kontrollzeichen „EN 471“ enthalten. Der Norm entsprechen auch gelbe, rote und orange Warnwesten.

Übrigens ist die Mitnahme von Warnwesten nicht nur in Österreich Pflicht, sondern auch in Belgien, Finnland, Frankreich, Italien, Kroatien, Montenegro, der Slowakei und Spanien, in Norwegen und Portugal nur für Fahrzeuge mit jeweils nationalem Kennzeichen, in Tschechien – ebenso wie in Deutschland – nur für gewerblich genutzte Fahrzeuge.

Der Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS) ist mit 450.000 Mitgliedern der drittgrößte Automobilclub in Deutschland. Mit seinen Töchtern Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG bietet er eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen, von der Wildschadenbeihilfe über den KS-Notfall-Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen, die aufgrund von Leistung und Preis viele Rankings in den letzten Jahren gewonnen haben. In der Münchner Zentrale und in acht Bezirksdirektionen sind rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei circa 100 Millionen Euro. Der Vertrieb erfolgt über 10.000 unabhängige Makler und Mehrfachagenten.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ks-auxilia.de