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Reißverschluss bei Fahrbahnverengung

Da kommt es immer wieder vor, dass eine zweispurige Fahrbahn auf eine Spur zusammengeführt wird. Nach Auskunft des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) sind solche Situationen in der StVO (§7 Abs. 4) klar geregelt. Demnach müssen Autofahrer bis zum Beginn der Verengung fahren und erst dann nach dem Reißverschluss-Prinzip einfädeln. Nur so ist der flüssige Verkehr gewährleistet. Nach Beobachtungen glauben aber immer noch viele, man müsse sich schon frühzeitig in die Nebenspur einordnen.

Leider gibt es immer wieder besonders rechthaberische Zeitgenossen, die andere nicht einfädeln lassen wollen oder die bewusst ausscheren, um ein Vorbeifahren unmöglich zu machen. Sie machen sich sogar strafbar. Ein Sprecher des KS: „Das kann ein Verwarnungsgeld von 30 Euro zur Folge haben. Wer glaubt, Einfädeln erst an der Fahrbahnverengung sei rüpelhaftes Verhalten, irrt. Denn wenn das Reißverschluss-Prinzip richtig praktiziert wird, profitieren alle Verkehrsteilnehmer davon. Der Verkehr fließt besser, und viele Rückstaus mit der Gefahr von Auffahrunfällen lassen sich vermeiden.“

Der Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS) ist mit 450.000 Mitgliedern der drittgrößte Automobilclub in Deutschland. Mit seinen Töchtern Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG bietet er eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen, von der Wildschadenbeihilfe über den KS-Notfall-Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen, die aufgrund von Leistung und Preis viele Rankings in den letzten Jahren gewonnen haben. In der Münchner Zentrale und in acht Bezirksdirektionen sind rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei circa 100 Millionen Euro. Der Vertrieb erfolgt über 10.000 unabhängige Makler und Mehrfachagenten.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ks-auxilia.de