Menu

Ohne Schuhe nicht ans Steuer

Nach Beobachtungen des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) fahren vor allem Frauen oft barfuß, mit Pantoletten oder Schuhen, die hinten offenen sind. Das mag zwar angenehm und erfrischend sein, doch bei einer Gefahrenbremsung kann das zu fatalen Folgen führen. Denn allzu leicht rutscht der Fuß vom Pedal ab. Außerdem ist es schwierig, ohne Schuhe den zum Bremsen nötigen Pedaldruck zu erreichen. Allerdings haben verschiedene Gerichte entschieden, dass dieses Verhalten nur dann mit Bußgeld geahndet werden kann, wenn es zum Unfall geführt hat.

Spärliche Oberbekleidung bei offenem Fenster, Cabrio fahren ohne Kopfbedeckung und Ähnliches kann zu Erkältungen, steifem Nacken oder Sonnenstich führen. Bei ungeeignetem Schuhwerk sieht das anders aus. Zwar darf die Polizei das nicht direkt beanstanden. Ein Fahrer ohne Schuhe erfüllt auch nicht den Tatbestand des „ungeeigneten Fahrzeugführers“ (nach StVO). Aber Gerichte – so ein Sprecher des KS – beurteilen dies als „unvereinbar mit den Pflichten eines sorgfältigen Autofahrers“. Die Folge ist, dass bei einem Unfall trotzdem Bußgeld oder Geldstrafe verhängt werden können, ganz abgesehen von der zivilrechtlichen Verantwortung, die auf den Autofahrer zukommen kann.

Der Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS) ist mit 450.000 Mitgliedern einer der vier großen Automobilclubs in Deutschland. Mit seinen Töchtern Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG bietet er eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen, von der Wildschadenbeihilfe über den KS-Notfall-Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen, die aufgrund von Leistung und Preis viele Rankings in den letzten Jahren gewonnen haben. In der Münchner Zentrale und in acht Bezirksdirektionen sind rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei circa 100 Millionen Euro. Der Vertrieb erfolgt über 10.000 unabhängige Makler und Mehrfachagenten.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ks-auxilia.de