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Autofahrer sollen E10-Desaster zahlen

Denn die Spritmultis rechnen mit bis zu 400 Millionen Euro Verlust, die sich vor allem aus Strafen ergeben, die von den Unternehmen zu zahlen sind, wenn sie nicht einen bestimmten Prozentanteil an Biokraftstoffen erreichen. Aral-Chef Uwe Franke will zumindest einen Teil dieser Kosten auf die Autofahrer abwälzen. Nach Ansicht des KS ist dies aber vollkommen ungerechtfertigt, denn die Tankstellenpreise der letzten Monate waren ohnehin von Überteuerung geprägt, mit der die Ölfirmen etwaige Strafen längst verdient haben dürften. Außerdem sei diese Diskussion vom Inhalt und Zeitpunkt her vollkommen unsinnig. Es komme jetzt nicht darauf an, über Strafzahlungen zu lamentieren. Viel wichtiger seien Kommunikationsprogramme, deren Ziel es sein muss, das vielgeschundene Vertrauen der Autofahrer in den E10-Kraftstoff wieder aufzubauen und dann nachhaltig zu festigen.

Der Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS) ist mit 450.000 Mitgliedern einer der vier großen Automobilclubs in Deutschland. Mit seinen Töchtern Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG bietet er eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen, von der Wildschadenbeihilfe über den KS-Notfall-Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen, die aufgrund von Leistung und Preis viele Rankings in den letzten Jahren gewonnen haben. In der Münchner Zentrale und in acht Bezirksdirektionen sind rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei circa 100 Millionen Euro. Der Vertrieb erfolgt über 10.000 unabhängige Makler und Mehrfachagenten.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ks-auxilia.de