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Der 570 PS starke G-POWER M3 SK II erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 333,29 km/h

Der Highspeed-Test von „auto motor und sport“ im süditalienischen Nardo ist die ultimative Herausforderung für alle Fahrzeughersteller. Hohe Temperaturen und die schnellste Automobilrennstrecke der Welt, die nur einen Lastzustand kennt: Vollgas. Die 12,3 km lange Strecke ist im Grunde genommen ein Kreis mit einem Durchmesser von 4 km und einer überhöhten Fahrbahn die an eine Steilkurve erinnert. In der Praxis ergibt sich daraus eine unendliche Gerade für kilometerlange Dauervolllastfahrten, einem Betriebszustand, der das Triebwerk auf das Äußerste belastet. Härter geht es nicht.

Hier trennt sich naturgemäß die Spreu vom Weizen, denn nur wer seine Hausaufgaben sorgfältig abgearbeitet hat, beginnend bei der Konstruktion über die Entwicklung bis hin zur Fertigung, überlebt die extremen Belastungen beim „auto motor und sport“ Highspeed-Test in Nardo ohne kapitalen Motorschaden. Darüber hinaus gibt die erzielte Höchstgeschwindigkeit ein gnadenloses Feedback über die tatsächlich erreichte Leitungssteigerung ab. Denn die Leistungsmessung auf einem Fahrzeugprüfstand, wie sie von vielen Anbietern favorisiert wird, ist immer abhängig von den zugrunde gelegten Parametern und öffnet somit Missbrauch Tür und Tor.

Deshalb stellt sich G-POWER immer wieder mit Begeisterung der Herausforderung Highspeed-Test – 2011 bereits zum dritten Mal – ist es doch eine hervorragende Chance die reelle Leistungsfähigkeit unserer Kompressorsysteme und die überdurchschnittliche Qualität der G-POWER Produkte eindrucksvoll zu demonstrieren.

Denn neben der OEM Qualität der verwendeten Bauteile, garantiert auch die Entwicklungsarbeit nach Industriestandards, beginnend mit der CAD Entwicklung, über den Prototypenbau bis hin zu Erprobungsfahrten und Heißlanderprobung in den Vereinigten Arabischen Emiraten, für die außergewöhnlich hohe Qualität, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der G-POWER Produkte. Besonderes Highlight während der Entwicklungsarbeit ist dabei der Einsatz der 120.000 Euro teuren Messtechnik unseres Technologiepartners AVL, im Übrigen als einziger BMW Tuner weltweit. Sie erlaubt es den Verbrennungsdruck im Brennraum exakt zu ermitteln. Dank dieser Ausrüstung konnten die Entwicklungsingenieure eine Software für das Motorsteuergerät entwickeln, welche den maximalen Verbrennungsdruck bei einem mit G-POWER „Sporty Drive“ Kompressorsystem aufgeladenen BMW M3 auf vergleichbaren Niveau wie bei einem Serientriebwerk hält. Von Überbeanspruchung also keine Spur.

Aber auch der verwendete ASA Kompressor steht in seiner Standfestigkeit der BMW Basis in nichts nach. Denn diese finden nicht nur in den ALPINA Modellen B5S, B6S und B7 Verwendung, sondern auch im ALPINA B6 GT3. Im Werksrennwagen von ALPINA konnte der ASA Kompressor bereits im Renneinsatz in der „Grünen Hölle“ – dem 24 Stundenrennen am Nürburgring – über 3.500 km eindrucksvoll seine Zuverlässigkeit und Qualität unter Beweis stellen. Die ausschließlich Verwendung von Komponenten in OEM Qualität ist ein elementarer Bestandteil der G-POWER Philosophie und Grundlage für die überdurchschnittliche Qualität und Standfestigkeit der G-POWER Kompressorsysteme.

Diesen Qualitätsvorsprung eindruckvoll zu demonstrieren war dann auch das erklärte Ziel im Vorfeld des Highspeed-Tests, weshalb sich G-POWER auch bewusst für ein Fahrzeug ohne zusätzlich Modifikationen für den Highspeed-Test entschieden hat, sondern für eine Variante wie sie von jedem potenziellen Endkunden käuflich zu erwerben ist.

Der von G-POWER auf eigener Achse, vom bayrischen Autenzell ins süditalienische Nardo überführte BMW M3, wurde deshalb bewusst mit den Bestsellern aus dem G-POWER Produktprogramm für den BMW M3 ausgestattet: G-POWER SILVERSTONE Radsatz mit von MICHELIN für diese Geschwindigkeit freigegebenen Pilot Super Sport Straßenreifen, G-POWER GM3 – RS Gewindefahrwerk und „last but not least“ das G-POWER SK II „Sporty Drive“ Kompressorsystem, dessen 570 PS mehr als ausreichen um das serienmäßige DKG Getriebe bis in den Drehzahlbegrenzer zu beschleunigen. Aerodynamik Add-ons an Front und Heck komplettieren das Ausstattungspaket des in Nardo eingesetzten BMW M3 SK II.

So vorbereitet und nach einer Anreise von über 1.500 km, erreichte Dipl. Ing. Christian Stöber – Mitglied der Geschäftsleitung und technischer Leiter bei G-POWER – am Steuer des „serienmäßigen“ G-POWER M3 SK II am Sonntag den 22. Mai eine Höchstgeschwindigkeit von exakt 333,29 km/h (mit einem länger übersetzten Getriebe sind mehr als 340 km/h möglich). Dank eines Videomitschnitts können Sie „live“ Zeuge dieses Moments sein (zum Video). Schneller waren bei dieser Veranstaltung lediglich zwei Fahrzeuge mit 900 PS und 1000 PS.

Die anschließend durchgeführten Beschleunigungsmessungen bestätigten dem G-POWER M3 SK II auch hier Bestwerte: Für die Standardsprints von 0-100 km/h und 0-200 km/h wurden Werte von 4,4s* beziehungsweise 12,9s* ermittelt.

Für die negative Beschleunigung hat G-POWER eine Hochleistungsbremsanlage im Programm. Mächtige Bremsscheiben mit 396 mm Durchmesser an der Vorderachse und 380 mm an der Hinterachse in Verbindung mit 6-Kolben bzw. 4-Kolbenbremsätteln, ermöglichen Verzögerungen jenseits der Erdbeschleunigung. Natürlich hat der Kunde bei G-POWER beim Material der Bremsscheiben die Wahl zwischen Stahlbremsscheiben oder den um ca. 50% leichteren Alternativen aus Keramik.

Nach diesem ereignisreichen Wochenende ließ es sich Herr Stöber nicht nehmen den G-POWER M3 SK II eigenhändig zurück nach Autenzell zu überführen. Insgesamt verbrachte er so innerhalb von nur 4 Tagen über 3.000 km hinterm Volant des 570 PS starken G-POWER M3 SK II. Nach eigenen Angaben: „Einer meiner schönsten Dienstreisen bisher…“

* gemessen in Nardo bei 29 °C Außentemperatur

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.g-power.de