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Autoschlüssel nicht in Werkstattbriefkasten

Sie fahren den Wagen dann abends oder nachts in den Hof der Werkstatt und werfen Schlüssel und Kfz-Schein in den Briefkasten. Doch Vorsicht: Nach Ansicht des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) kann so ein Handeln zum Bumerang werden, vor allem wenn das Betriebsgelände frei zugänglich und ein einfacher Briefkasten nur an der Hauswand befestigt ist. So kann ein Dieb die Schlüssel zu den im Areal abgestellten Fahrzeugen leicht finden.

Wird der Wagen gestohlen, könnte der Versicherer die Leistung verweigern und dem Fahrzeughalter fahrlässiges Verhalten im Hinblick auf die Verwahrung des Autoschlüssels vorwerfen. Anders wäre es nach einschlägiger Rechtsprechung nur dann, wenn der Schlüssel in einem stabilen Briefkasten in der Hauswand oder Werkstatttür hinterlegt wird, ähnlich den Nachtbriefkästen von Geldinstituten.

Um gar nicht erst in eine ärgerliche Situation zu kommen, rät der KS, vor dem Reparaturtermin einen Zweitschlüssel in der Werkstatt abzugeben. Dann kann man den Wagen jederzeit dort abstellen, zuschließen und den Erstschlüssel mitnehmen.

Der Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS) ist mit 450.000 Mitgliedern einer der vier großen Automobilclubs in Deutschland. Mit seinen Töchtern Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG bietet er eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen, von der Wildschadenbeihilfe über den KS-Notfall-Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen, die aufgrund von Leistung und Preis viele Rankings in den letzten Jahren gewonnen haben. In der Münchner Zentrale und in acht Bezirksdirektionen sind rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei circa 100 Millionen Euro. Der Vertrieb erfolgt über 10.000 unabhängige Makler und Mehrfachagenten.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ks-auxilia.de