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Verkehrsopferzahl erneut gesunken

Und mit 371.700 fiel auch die Zahl der Verletzten deutlich geringer aus, meldet das Bundesverkehrsministerium. Nach Ansicht des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) ist dies unter anderem den besseren Straßen, dem gestiegenen Sicherheitsbewusstsein der Autofahrer, vor allem aber der Qualität des Insassenschutzes in modernen Fahrzeugen zu verdanken.

Allerdings macht die Sicherheitstechnik bei schweren Unfällen den Rettungskräften auch Probleme. Oft wissen sie nicht, wo im Unfallauto Elemente wie Airbags, Gurtstraffer, Kraftstofftank, Gasdruckdämpfer oder anderes eingebaut sind. Airbags zum Beispiel enthalten Sprengstoff, und in modernen Auto gibt es nicht nur den im Lenkrad, sondern auch Seiten-, Kopf- oder Hüft-Airbag, die im schlimmsten Fall erst beim Aufschneiden des demolierten Fahrzeugs auslösen. Auch die Verwendung hochfester Stähle zur Karosserieverstärkung ist mit dem bloßen Auge nicht erkennbar.

Der beste Weg, den Rettungskräften diese Informationen zu geben sind Rettungskarten. Das sind A4-große Blätter, auf denen der Kfz-Typ, zwei stilisierte Fahrzeugansichten sowie eine Piktogramm-Legende zu finden sind. Sie zeigt sofort die Position von Karosserieverstärkern und Sicherheitselementen.

Die meisten Fahrzeughersteller haben solche Rettungskarten. Sie lassen sich aus dem Internet ausdrucken, am besten in Farbe, dann ist die Lage der wichtigen Fahrzeugteile besser zu erkennen. Im Fahrzeug rät der KS, die Karte hinter die Fahrer-Sonnenblende zu stecken oder in spezielle Safetybags, die im Handel erhältlich sind. Das sind kleine Taschen für die Rettungskarte, die von innen an der Frontscheibe oder an einer nicht beweglichen Seitenscheibe angebracht werden.

Der Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS) ist mit 450.000 Mitgliedern einer der vier großen Automobilclubs in Deutschland. Mit seinen Töchtern Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG bietet er eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen, von der Wildschadenbeihilfe über den KS-Notfall-Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen, die aufgrund von Leistung und Preis viele Rankings in den letzten Jahren gewonnen haben. In der Münchner Zentrale und in acht Bezirksdirektionen sind rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei circa 100 Millionen Euro. Der Vertrieb erfolgt über 10.000 unabhängige Makler und Mehrfachagenten.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ks-auxilia.de