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E10-Benzin verwirrt Autofahrer

Viele Autofahrer sind verwirrt. Doch nach Auskunft des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) können die meisten benzingetriebenen Fahrzeuge neuerer Fertigung „Normal-E10“, „Super-E10“ oder „SuperPlus-E10“ problemlos tanken. E10 enthält zehn Prozent Bioethanol, das aus Pflanzen, also regenerativen Quellen oder aus biologisch abbaubaren Abfällen hergestellt wird. E10 reduziert den Ausstoß des Klimakillers CO2 und schont die Erdölreserven der Welt. Bisher enthält Benzin bereits fünf Prozent Bioethanol, Diesel bis zu sieben Prozent Biodiesel.

Der KS erwartet kaum Probleme mit E10. Allenfalls Fahrzeuge älterer Baujahre könnten Schwierigkeiten bekommen. Hier sind Motorschäden schon nach einer Betankung nicht ausgeschlossen. Wer nicht sicher ist, ob sein Motor E10 verträgt, sollte sich bei der Fachwerkstatt oder der Hersteller-Hotline informieren. Auch im Internet gibt es Listen mit den Modellen, die E10 vertragen oder nicht. Wer Zweifel hat, sollte weiterhin die Benzinsorten „Super“ oder „Super Plus“ tanken, die zeitlich unbegrenzt erhältlich sind.

Um Irrtümer beim Tanken möglichst auszuschließen, sind die Zapfsäulen mit einem entsprechenden Hinweis versehen. Wer dennoch falsch getankt hat und es gleich merkt, dem rät der KS, den Motor nicht zu starten und den Tank unverzüglich zu entleeren. Wie das geht, weiß der Tankwart.

Übrigens bieten einzelne Tankstellen im Zug der E10-Einführung die neuen Kraftstoffe sogar billiger an als die entsprechenden Benzinsorten. Später dürften sie aber teurer werden.

Der Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS) ist mit 450.000 Mitgliedern einer der vier großen Automobilclubs in Deutschland. Mit seinen Töchtern Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG bietet er eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen, von der Wildschadenbeihilfe über den KS-Notfall-Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen, die aufgrund von Leistung und Preis viele Rankings in den letzten Jahren gewonnen haben. In der Münchner Zentrale und in acht Bezirksdirektionen sind rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei circa 100 Millionen Euro. Der Vertrieb erfolgt über 10.000 unabhängige Makler und Mehrfachagenten.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ks-auxilia.de