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Der VDAT klärt auf: Reparierte Leichtmetallfelgen dürfen nicht im öffentlichen Straßenverkehr eingesetzt werden

Der VDAT weist darauf hin, dass dies nicht
der Fall ist und reparierte Leichtmetallräder nicht im öffentlichen Straßenverkehr benutzt
werden dürfen.

Der Sonderausschuss „Räder und Reifen“ des Fachausschusses Kraftfahrzeugtechnik
(FKT) des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, dem auch ein
Vertreter des VDAT angehört, hat sich bereits im Jahr 2004 mit dem Thema befasst und
kam zu dem eindeutigen Ergebnis, dass eine Reparatur beschädigter Leichtmetallräder
aus Gründen der Verkehrssicherheit grundsätzlich abzulehnen ist.

Mit Reparatur sind jegliche Eingriffe in das Materialgefüge, Wärmebehandlungen und
Rückverformungen gemeint, also zum Beispiel das Beseitigen von Beulen, das
Schweißen von Rissen im Felgenbett oder der Materialauftrag nach erheblichem
Bordsteinkontakt.

Aufgrund einer latenten Gefahr, die von reparierten Leichtmetallrädern ausgeht,
dürfen diese im öffentlichen Straßenverkehr nicht benutzt werden.

Der FKT-Sonderausschuss hat sich am 5. November 2010 nochmals zum Thema
beraten, jedoch mit dem Schwerpunkt auf die optische Aufbereitung von
Leichtmetallrädern. Ohne den oben erläuterten Stand der Technik zur Reparatur in
Frage zu stellen, wird die in einem technisch genau beschriebenen Rahmen „optische
Aufbereitung“ von Leichtmetallrädern für unbedenklich gehalten – das heißt, dass bei
einer fachmännischen Beseitigung von oberflächig sichtbaren Makeln unter Beachtung
der „Beschreibung zur optischen Radaufbereitung“kein Gefährdungspotential gesehen
wird. Nach diesen Vorgaben aufbereitete Räder dürfen weiterhin im öffentlichen
Straßenverkehr benutzt werden.

Den genauen Wortlaut der Regelung zur optischen Radaufbereitung kann der
interessierte Endverbraucher auf der Internetseite www.vdat.de einsehen.