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Wo Kinder Vorfahrt haben

Das ist völlig falsch, meint der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS), denn in diesen verkehrsberuhigten Zonen dürfen Autos Motor- und Fahrräder nicht schneller als ein normal gehender Fußgänger fahren. Und das heißt höchstens 7 km/h. Viele halten sich allerdings nicht daran. Ein Sprecher des KS: „In solchen Spielstraßen dürfen sich Fußgänger und besonders Kindern ungefährdet auf der Straße aufhalten. Sie können die Fahrbahn in voller Breite nutzen. Fahrzeuge dürfen Fußgänger nicht behindern und müssen notfalls warten, sonst droht ein Bußgeld.“

Vorsicht Autofahrer: Nicht jeder Tacho zeigt so niedrige Geschwindigkeiten zuverlässig an.

Anfang und Ende eines solchen verkehrsberuhigten Bereiches ist durch eine blaue Tafel mit Kindern, Auto und Haus markiert (Verkehrszeichen 325/326). Jedoch dürfen Fußgänger oder Kinder – nach Auskunft des KS – die Autofahrer auch nicht unnötig behindern.

Parken ist in Spielstraßen nur auf speziell gekennzeichneten Flächen zulässig. Ein- und Aussteigen, Be- und Entladen sind erlaubt. Beim Verlassen des Bereichs heißt es noch einmal, besonders vorsichtig zu sein.

Der Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS) ist mit 450.000 Mitgliedern einer der vier großen Automobilclubs in Deutschland. Mit seinen Töchtern Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG bietet er eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen, von der Wildschadenbeihilfe über den KS-Notfall-Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen, die aufgrund von Leistung und Preis viele Rankings in den letzten Jahren gewonnen haben. In der Münchner Zentrale und in acht Bezirksdirektionen sind rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei circa 100 Millionen Euro. Der Vertrieb erfolgt über 10.000 unabhängige Makler und Mehrfachagenten.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ks-auxilia.de