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Jetzt schon an Winterreifen denken – KS: Unter 7 Grad Celsius sind Sommerreifen ungeeignet

Meteorologen erwarten für die nächsten Tage Schneefälle, die bis auf 500 Meter Meereshöhe reichen sollen. Da ist es höchste Zeit für Winterreifen. Allerdings weist der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) darauf hin, dass nicht nur der Schnee Grund sein sollte, Winterpneus aufzuziehen. Wichtiger ist die Außentemperatur. Denn bei weniger als 7° Celsius werden Sommerreifen wegen ihrer anderen Gummimischung so hart, dass sie Brems- und Beschleunigungskräfte nicht mehr richtig auf die Fahrbahn übertragen können. Ein Sprecher des KS: „Die Kältetauglichkeit der Winterreifen ist eine wichtige Eigenschaft. Sie bleiben auch bei niedrigen Temperaturen elastisch.“

Allerdings warnt der Club vor überstürztem Kauf. Ein Vergleich lohnt sich immer, und die Händler haben noch genügend Reifen auf Lager. Gefährlich kann der Kauf gebrauchter Reifen sein. Ihr unbekanntes Vorleben im Hinblick auf Beanspruchung (Bordsteine), Standzeiten, unsachgemäße Lagerung sowie Gebrauchsmängel (zu wenig Luft) birgt unkalkulierbare Risiken.

Wer die Sommerreifen einmotten und für das kommende Frühjahr aufheben möchte, sollte sie genau unter die Lupe zu nehmen. Haben sie noch mehr als vier Millimeter Profil, lassen sie sich in der nächsten Saison noch einmal verwenden. Dazu müssen sie sorgsam behandelt und richtig gelagert werden. Der KS rät, Steinchen und Schmutz aus den Profilrillen zu entfernen und Laufrichtung sowie Position jedes Reifens auf der Reifenseite markieren. Das erleichtert es im Frühjahr, sie an der gleichen Stelle zu montieren.

Am besten lagern die Reifen kühl, dunkel und trocken. Reifen auf Felgen sollten am Felgenloch aufgehängt oder liegend übereinander gestapelt werden. So vermeidet man, dass sich Druckstellen an der Lauffläche bilden. Reifen ohne Felgen stehen am besten aufrecht. Sie können sich beim Aufhängen verziehen. Grundsätzlich rät der KS, Sommer- und Winterpneus auf eigene Felgen zu ziehen, denn jeder Felgenwechsel schadet dem Reifenwulst.

Der Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS) ist mit 450.000 Mitgliedern einer der vier großen Automobilclubs in Deutschland. Mit seinen Töchtern Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG bietet er eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen, von der Wildschadenbeihilfe über den KS-Notfall-Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen, die aufgrund von Leistung und Preis viele Rankings in den letzten Jahren gewonnen haben. In der Münchner Zentrale und in acht Bezirksdirektionen sind rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei circa 100 Millionen Euro. Der Vertrieb erfolgt über 10.000 unabhängige Makler und Mehrfachagenten.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ks-auxilia.de