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Spraydosen können bei Hitze zu Bomben werden

Doch bei Hitze im Auto können sie gefährlich werden. Der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) erinnerte daran, dass so eine Dose bei hochsommerlichen Temperaturen durchaus explodieren kann. In praller Sonne heizt sich der Fahrzeuginnenraum leicht auf 80 Grad und mehr auf. Die Blechhülle der Dose hält dem steigenden Innendruck dann oft nicht mehr stand, sie platzt.

Geschieht das im verschlossenen Auto auf dem Parkplatz, hält sich der Schaden meist in Grenzen. Während der Fahrt kann es jedoch neben dem Schrecken zu Verletzungen der Insassen führen. Auf vielen Spraydosen ist der Hinweis aufgedruckt, dass man sie weder direkter Sonnenbestrahlung noch Temperaturen von mehr als 50 Grad Celsius aussetzen soll. Der KS rät daher, im stark erhitzten Auto keine Spraydosen aufzubewahren. Schließlich gibt es Autopflegeprodukte wie Scheiben- oder Cockpit-Reiniger sowie Toilettenartikel wie Deo oder Rasierschaum auch ohne Treibgas.

Übrigens halten auch Getränkeflaschen nicht jeden Druck aus. Deshalb sollten auch keine vollen Flaschen im Auto gelagert sein, sobald der Wagen hohen Temperaturen ausgesetzt ist. Im Kofferraum ist es meist deutlich kühler.

Der Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS) ist mit 450.000 Mitgliedern einer der vier großen Automobilclubs in Deutschland. Mit seinen Töchtern Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG bietet er eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen, von der Wildschadenbeihilfe über den KS-Notfall-Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen, die aufgrund von Leistung und Preis viele Rankings in den letzten Jahren gewonnen haben. In der Münchner Zentrale und in acht Bezirksdirektionen sind rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei circa 100 Millionen Euro. Der Vertrieb erfolgt über 10.000 unabhängige Makler und Mehrfachagenten.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ks-auxilia.de