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Der VDAT informiert

Der LED-Tagfahrlicht-Trend hat sich auch auf dem Nachrüstmarkt durchgesetzt, und neben den zusätzlich montierbaren Tagfahrleuchten kommen immer mehr komplette Hauptscheinwerfer mit integrierten LED-Leuchtbändern auf den Markt.

Doch Vorsicht! – nicht alle dieser trendigen Scheinwerferkombinationen haben für das LED-Leuchtband auch eine Tagfahrlicht-Zulassung. Bei vielen Angeboten sind die LED-Lichter als Standlicht ausgelegt und dürfen bei Helligkeit nicht ohne eingeschaltetes Abblendlicht betrieben werden – außer im Stand. Macht man es trotzdem, ist dies eine Ordnungswidrigkeit, die den Geldbeutel mit zehn Euro belastet.
Trendige Produkte rufen auch leider immer „schwarze Schafe“ auf den Plan. Lichttechnische Einrichtungen sind bauartgenehmigungspflichtige Teile. Ihre Zulassung ist europäisch harmonisiert, und sie sind entsprechend gekennzeichnet. Geprüfte Produkte tragen eine E-Kennzeichnung und für den Fall, dass die in einem Nachrüstscheinwerfer integrierten LED-Leuchtbänder eine Tagfahrlicht-Zulassung besitzen, muss der Scheinwerfer zusätzlich die Kennung RL tragen.

Der VDAT empfiehlt dem Verbraucher den Kauf von Markenprodukten – sollte das Internet-Schnäppchen dennoch verführerisch sein, ist vor dem Kauf zu empfehlen, die vollständige E-Nummer und die Zusatzkennzeichnungen zu erfragen, denn die Installation einer nicht genehmigten lichttechnischen Einrichtung schlägt mit 20 Euro Verwarngeld zu Buche. Ebenso steht die Rückrüstung auf eine zulässige Variante an.
Aufklärung gibt es bei Bedarf bei den Überwachungsorganisationen oder beim VDAT.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.vdat.org