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Re-Importe – Schnäppchen mit Hindernissen

Doch auf dem Weg zum
preiswerten Auto-Glück lauern so manche Hindernisse auf die Sparfüchse. Was es
beim Kauf eines Re-Imports zu beachten gibt, erklären die Experten des
unabhängigen Webportals AutoTopdeal (www.autotopdeal.de).
Viele Händler haben sich bereits auf den Re-Import von EU-Fahrzeugen spezialisiert und
nehmen dem Käufer die Formalitäten im Ausland ab. „Die meisten Re-Importe werden in
Deutschland nicht über Vertragshändler gekauft, sondern über freie Händler“, erklärt Hans-
Jochen Fink, Geschäftsführer von AutoTopdeal. „Käufer sollten unbedingt auf die Seriosität
des Vertragspartners achten, niemals Vorkasse leisten und alle vorgelegten Dokumente
sorgfältig prüfen, damit sich das vermeintliche Topangebot nicht ins Gegenteil verkehrt.“

Verschiedene Extras in Europa
Andere Länder, andere Sitten – das gilt auch für die serienmäßige Ausstattung der
Fahrzeuge, die nicht in allen Ländern identisch ist. Häufig findet man bei Re-Importen
Ausstattungen, die in Deutschland nicht im Angebot sind oder nur gegen Aufpreis geliefert
werden. „Bei der Berechnung des Preisvorteils dürfen die Ausstattungsdetails keinesfalls
außer Acht gelassen werden“, so Fink. „Käufer sollten die Basisausstattung genau
vergleichen und sich alle Details lückenlos vom Anbieter dokumentieren lassen. Vor allem
sicherheitsrelevante Extras wie ESP und Airbags haben volle Aufmerksamkeit verdient. Eine
spätere Nachrüstung entsprechend der deutschen StVZO kann teuer werden.“

Vorsicht, Garantiefalle!
Egal, wo ein Auto innerhalb der EU gekauft wird, im Garantiefall ist es rechtlich dem in
Deutschland erworbenen Fahrzeug gleichgestellt. Voraussetzung: Das Serviceheft muss
vom ausländischen Vertragshändler abgestempelt sein. „Anders als in Deutschland beginnt
die Werksgarantie im Ausland häufig beim Verkauf an den Zwischenhändler und nicht bei
der Erstzulassung. Hat das Auto lange auf dem Hof gestanden, geht Garantiezeit verloren“,
gibt Fink zu bedenken. Von der Herstellergarantie ist die Gewährleistungspflicht des
ausländischen Verkäufers zu unterscheiden, die nur für das jeweilige Land gilt.
„Reparaturleistungen, die unter die Gewährleistungspflicht fallen, muss der Käufer direkt
beim Verkäufer im Ausland einfordern. Dies kann sich angesichts der Entfernung, der
fremden Sprache und des fremden Rechtssystems sehr schwierig gestalten“, so Fink.

Papiere und Abgasnormen
Für die Zuteilung eines amtlichen Kennzeichens sind für Re-Importe einige Nachweise,
Unterlagen und Bescheinigungen erforderlich. Dabei müssen die üblichen Fahrzeugpapiere
und die Rechnung unbedingt im Original vorliegen, da deutsche Zulassungsstellen und der
TÜV keine Kopien akzeptieren. Jeder europäische Händler ist zudem verpflichtet, ein
Certificate of Conformity mitzuliefern. „In der so genannten EU-Übereinstimmungserklärung
ist neben allen Fahrzeugdaten auch die im Ausland vergebene Abgasnorm vermerkt“, so
Fink. „Hier sollten Käufer rechtzeitig kontrollieren, ob die eingestufte Abgasnorm auch den
deutschen Bestimmungen entspricht. Denn häufig sind Re-Importe trotz besserer Werte
beispielsweise nur nach Euro 3 eingestuft. Hier sollte auf die D-Norm umgeschlüsselt
werden, um nicht auf steuerliche Vergünstigungen zu verzichten.“

Warum in die Ferne schweifen?
Trotz aller Hindernisse sind Re-Importe derzeit wohl die preiswerteste Möglichkeit, an ein
neues Auto zu gelangen. Das könnte sich allerdings schon im Laufe des Jahres ändern:
„Nach dem Ende der Abwrackprämie purzeln in Deutschland die Preise. Für die Kunden eine
gute Möglichkeit, im eigenen Land ein Schnäppchen zu schlagen“, so Fink. Vor allem auf
Online-Portalen, die auf Rückwärts-Auktionen basieren, lassen sich gute Preise erzielen. Bei
AutoTopdeal etwa kann man kostenlos ein Gesuch für sein Wunschauto abgeben und erhält
in kürzester Zeit maßgeschneiderte Angebote von lizenzierten Händlern – und das ganz
einfach, ohne die Risiken und den Aufwand eines Re-Imports.
Über AutoTopdeal
AutoTopdeal ist ein unabhängiges Webportal für die Vermittlung von Neu- und Gebrauchtwagen.
Ausschließlich lizenzierte Autohändler bieten bei einer Rückwärtsauktion auf Kaufgesuche von
Interessenten. Mit zahlreichen innovativen Services bietet AutoTopdeal somit Käufern wie Händlern
einen bequemen und schnellen Weg miteinander in Kontakt zu treten. Für Kaufinteressenten ist das
Angebot kostenfrei, lediglich Autohändler zahlen für die Vermittlung eines Kundenkontaktes.

Das
Internetportal mit Sitz in Norderstedt bei Hamburg ist seit Februar 2009 online und brachte das Prinzip
der Rückwärtsauktion beim Autokauf als erste deutsche Webseite zur Marktreife. Gegründet wurde
AutoTopdeal vom Software-Unternehmer Hans-Jochen Fink und seinem Sohn Sebastian.