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The Gladiator

Allzu untrennbar war der Name Porsche mit reinrassigen Sportwagen verhaftet – im Normalfall mit solchen, die von einem Heck- oder Mittelmotor angetrieben werden. Und doch: Der Cayenne wurde zum Erfolgsmodell, im Geschäftsjahr 2003/2004 bildete er mit knapp 40.000 verkauften Einheiten gar die beliebteste Porsche-Baureihe.

Auch bei den Tunern erfreute sich der „Bulle aus Zuffenhausen“ schnell großer Beliebtheit, bildet er doch optisch und technisch eine hervorragende Basis für monumentale Show- und Performance-Projekte. Weniger bekannt als die populären Branchen-Größen ist ENCO Exklusive aus Chemnitz. Dennoch stellen die Sachsen mit dem ENCO Gladiator eine der wohl schönsten Cayenne-Interpretationen auf die großen Räder.

Der zweite Blick macht den Unterschied

Obwohl der Gladiator deutlich wuchtiger und kraftvoller daherkommt als der Serien-Cayenne muss man zunächst zwei Mal hinsehen, um zu ergründen worin dies begründet liegt, so geschickt passte das Team und um Jens Engelmann das Full Size-SUV seinen Aerodynamikbausatz den Cayenne-Formen an. Unübersehbar ist die weit nach unten gezogene ENCO-Frontschürze mit ihrem riesigen Kühllufteinlass sowie den integrierten Tagfahrleuchtenbändern, die ihr Pendant am Heck in einer extravaganten Diffusorschürze mit ausgeprägten Finnen sowie einer mittig platzierten Öffnung für die extravagant geformten Auspuff-Endrohre findet. Die Motorhaube mit eingearbeiteten Luftauslässen wurde aus Carbon gefertigt. Schon weniger offensichtlich: Die verbreiterten Kotflügel mit eingelassenen Luftschlitzen vorn und hinten, die den Porsche im Zusammenspiel mit den Seitenschwellern breitschultriger und muskulöser wirken lassen sowie der Dachspoiler mit Stömungsöffnungen. Nur Cayenne-Profis schließlich erkennen auf den ersten Blick die in die Seiten und Türen eingearbeitete Sicke einige Zentimeter unterhalb der Gürtellinie – gut „versteckt“ macht sie doch einen erheblichen Teil des dynamischen Auftritts des ENCO-Porsches aus. Sehr edel wirkt die Two Tone-Lackierung in Schwarz und Bordeaux-Rot.

700 PS dank Turbo-Upgrade

Bereits im Serienzustand ist der Cayenne Turbo nun wirklich alles andere als unzureichend motorisiert. Doch ENCO Exklusive ließ es nicht bei 500 Pferdestärken bewenden, sondern schickte den Gladiator in den Kraftraum. Durch den Einsatz vergrößerter Turbolader sowie einer Sportabgasanlage mit Fächerkrümmer und Sportkatalysatoren aus eigener Produktion sowie diverser weiterer Motor-Modifikationen kommt der aufgeladene V8 – die genaue Bezeichnung „Gladiator 700 GT Biturbo“ legt es bereits nahe – auf satte 700 PS und malträtiert den Antriebsstrang mit bis zu 850 Newtonmetern Drehmoment. Immerhin 2,5 Tonnen schwer stürmt das Schwergewicht damit in nur rund viereinhalb Sekunden auf 100 km/h und erreicht etwa 290 km/h.
In solch zügiger Fahrt führt der Gladiator Unmengen an kinetischer Energie mit sich, die jenen einer Panzergranate kaum nachstehen und auf Anforderung innerhalb einer möglichst kurzen Distanz wieder vernichtet werden können müssen. Zu diesem Zweck installiert ENCO eine auf die Anforderungen des Großkalibergeschosses zugeschnittene Hochleistungs-Bremsanlage mit 410×36 mm-Bremsscheiben sowie 12-Kolben-Bremssätteln vorn sowie immerhin noch 380×32 Millimeter messenden Bremsscheiben und 4-Kolben-Sätteln an der Hinterachse.
Eine solche XXL-Bremsanlage benötigt natürlich eine Menge Platz. Diesen findet sie reichlich innerhalb der in Wagenfarbe lackierten ENCO Jura-Leichtmetallfelgen, die rundum in der Dimension 11×23 Zoll und jeweils mit 315/25R23er Dunlop Sport Maxx GT-Bereifung besohlt zum Einsatz kommen. Ein elektronisches Tieferlegungsmodul für das serienmäßige Luftfahrwerk des Cayenne Turbo senkt den Boliden um 50 Millimeter ab.

Red Carbon

Einen nachhaltigen AHA-Effekt löst ein Blick in den Fahrgastraum des Porsche aus. Vier einzelne vier Leder/Alcantara-Schalensitze von Porsche 911 GT3 finden sich hier, die darüber hinaus mit Carbon-Rückenschalen und roten Kohlefaser-Einlagen veredelt wurden. Ãœberhaupt leuchtet rotes Carbon, wohin man schaut: Appikationen des HighTech-Werkstoffs zieren das Armaturenbrett, das Lenkrad, die Mittelkonsole und die Türverkleidungen. Ebenfalls in Rot lackiert wurde der das komplette Fahrzeug durchziehende Ãœberrollkäfig.

Technical Facts

Fahrzeug: Porsche Cayenne Turbo

Karosserie: Frontschürze, Carbon-Motorhaube, Seitenschweller, Dachspoiler, Heckschürze mit integriertem Diffusor, verbreiterte Kotflügel mit Luftschlitzen vorn und hinten, Two Tone-Lackierung in Schwarz und Bordeaux

Motor: Leistungssteigerung auf 700 PS / 850 Nm (vergrößerte Turbolader, Fächerkrümmer, Sportluftfilter, Sportabgasanlage mit Sportkatalysatoren etc.)

Fahrwerk: elektronisches Tieferlegungsmodul, 50 mm Tieferlegung

Rad/Reifen: ENCO JURA-Felgen in 11×23 Zoll (in Wagenfarbe lackiert), Dunlop Sport Maxx GT-Bereifung in 315/25R23

Bremsen: vorn 12-Kolben-Sättel und 410×36-mm-Bremsscheiben, hinten 4-Kolben-Sättel und 380×32-mm-Bremsscheiben

Innenraum: vier Schalensitze von Porsche 911 GT3 mit Leder/Alcantara-Kombination und Carbon-Rückenschalen, diverse rote Carbon-Applikationen an Armaturenbrett, Lenkrad, Mittelkonsole, Sitzen, Türverkleidungen, Ãœberrollkäfig

Alle weiteren Informationen sowie Preis- und Lieferinformationen gibt es direkt bei:
ENCO GmbH
Tuchschererstraße 4
09116 Chemnitz
Tel.: 03 71 / 81 00 00
Fax: 03 71 / 81 00 018
www.enco-exclusive.de