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Bei Blaulicht Platz machen

Polizei, Feuerwehr oder Krankenwagen im Einsatz machen in der Regel mit Blaulicht und Martinshorn auf sich aufmerksam. Das heißt für alle übrigen Verkehrsteilnehmer, sofort freie Bahn zu schaffen. So steht es in der Straßenverkehrsordnung. Obwohl das eigentlich alle Autofahrer wissen sollten, beobachtet der Automobilclub KraftfahrerSchutz (KS) immer wieder Fehlverhalten in solchen Situationen. Wer nicht reagiert, weil er den Alarm zum Beispiel wegen lauter Radiomusik nicht hört, handelt grob fahrlässig. Die mögliche Folge: Unnötige Verzögerungen, die unter Umständen sogar Leben gefährden können, und 20 Euro Verwarnungsgeld.

Laut § 35 StVO dürfen Einsatzfahrzeuge notfalls sogar Verkehrsregeln übertreten. Doch ist es ihnen auch mit Sondersignal weder erlaubt, andere zu gefährden, noch Sonder- oder Wegerechte zu erzwingen. Allerdings müssen sie im Einsatz nicht unbedingt schnell fahren. Das gilt oft für Kranken- oder Notarztwagen. Viele Patienten brauchen schonende Beförderung nach dem Motto: langsam, es ist eilig!

Strikt verboten ist es, beispielsweise im Stau die vermeintliche Chance für besseres Durchkommen zu nutzen und sich an das Einsatzfahrzeug zu „hängen“.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.auxilia.de

Der Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS) ist mit 450.000 Mitgliedern einer der vier großen Automobilclubs in Deutschland. Mit seinen Töchtern Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG bietet er eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen, von der Wildschadenbeihilfe über den KS-Notfall-Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen, die aufgrund von Leistung und Preis viele Rankings in den letzten Jahren gewonnen haben. In der Münchner Zentrale und in acht Bezirksdirektionen sind rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei circa 100 Millionen Euro. Der Vertrieb erfolgt über 10.000 unabhängige Makler und Mehrfachagenten.