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Batteriewartung ganz easy

Gestern schnurrte der Blechkamerad noch wie am Schnürchen und jetzt springt er nicht einmal
mehr an – gerade jetzt, wo man es eilig hat. Schuld ist häufig eine leere Batterie: Dem
vermeintlich plötzlichen Akku-Tod geht häufig ein langes „Siechtum“ voraus, dessen
Symptome sich relativ einfach erkennen lassen – mit dem richtigen Equipment ist oft sogar
Heilung möglich. Wie selbst Laien mit einem Minimum an Wartungsaufwand vorbeugen
können, erklärt FÖRCH, der Partner für das KFZ-Handwerk.

Schon eine optische Prüfung enthüllt wichtige Informationen. Hat sich auf den Polen etwa eine
weiße Oxidschicht abgesetzt oder feuchter Schmutz, kann dies zu Leitungsproblemen oder
Kriechströmen führen. Zur dauerhaften Vorbeugung empfiehlt FÖRCH deshalb Polfett oder
vergleichbare Produkte. Ein weiteres Indiz für Probleme ist ein zu geringer Flüssigkeitsstand –
entgegen einer weit verbreiteten Meinung können hiervon auch so genannte „wartungsfreie
Batterien“ betroffen sein. Eine effektive Sichtkontrolle ist jedoch nur möglich, wenn
entsprechend „Deckel“ für die einzelnen Zellen vorhanden sind.
Andernfalls lässt sich das
Niveau der Elektrolytlösung durch das meist milchigtrübe Gehäuse nur ansatzweise
einschätzen: Sie sollte etwa einen Zentimeter über die Platten ragen. Sofern Einfüllstutzen
vorhanden sind, können eventuelle Defizite mit destilliertem Wasser ausgeglichen werden. Zur
eigenen Sicherheit sollten bei allen Arbeiten mit Säure Handschuhe getragen werden. Ist
soweit alles in Ordnung, empfiehlt FÖRCH eine Prüfung der Batteriespannung. Verfügt der
Akku über Wartungsöffnungen, können die einzelnen Zellen mit einer günstigen Säurespindel
überprüft werden. Falls nicht, gibt ein preiswertes, digitales Messgerät Auskunft.

Die sicherste
Lösung jedoch sind Profi-Prüfer, wie sie FÖRCH an Fachwerkstätten liefert. Einen Check wird
man dort in der Regel kostenlos oder gegen eine kleine Spende in die Kaffeekasse vornehmen.
Ein gut gewarteter Blei-Akku kann ein Auto unter optimalen Bedingungen fünf Jahre und mehr
mit Strom versorgen. Was viele Autofahrer vergessen, weil es ja – anders als zum Beispiel
beim Handy – eigentlich „automatisch“ passiert: Den Ladeprozess. Extremer Kurzstreckenverkehr
etwa kostet mehr elektrische Energie, als der Batterie durch die Lichtmaschine wieder
zugeführt wird. Gerade im Winter, wo viele elektrische Verbraucher wie Heizgebläse oder
Heckscheibenheizung mitlaufen und niedrige Temperaturen den Akku schwächen, kann dies
zu einem gefährlichen Ungleichgewicht führen, so FÖRCH. Im schlimmsten Fall springt
irgendwann einfach das Auto nicht mehr an. Liegt weiter kein Problem vor, muss man nicht
extra auf den Pannendienst warten: Ein Ãœberbrückungskabel im Kofferraum sowie ein
„freiwilliger Energiespender“ tun es auch. Beim Kauf der Starthilfe sollten Autofahrer in jedem
Fall auf einen ausreichenden Querschnitt achten.
Ein grober Orientierungswert ist der im Auto
verbaute Motor, die Packungsempfehlung unterscheidet hier meist nach Hubraum sowie
Verbrennungsprinzip. Eine entsprechende Kompatibilität sollte auch bei den zu verbindenden
Fahrzeugen herrschen: So ist es selten von Erfolg gekrönt, mit einem 50-PS-Benziner ein 3-
Liter-Diesel-SUV starten zu wollen. Hier fehlt in der Regel schlicht und einfach die notwendige
Energie. Gute Ãœberbrückungskabel besitzen zudem noch einen Ãœberspannungsschutz, so dass
Schäden an der KFZ-Elektrik vermieden werden.

Menschen, die ihr Fahrzeug auch schon mal Wochen oder Monate stehen lassen, wie etwa ein
Cabrio mit Saisonkennzeichen, empfiehlt FÖRCH zudem ein spezielles Batterieladegerät. Denn
der Energiespeicher eines Autos unterliegt wie alle Akkus einer Selbstentladung, zudem
verbrauchen die Bordsysteme auch dann minimal Energie, wenn der Zündschlüssel abgezogen
ist. Mit dem Anklemmen sollte man jedoch nicht erst bist zur vollständigen „Entleerung“
warten, denn eine so genannte Tiefentladung kann die Batterie irreparabel schädigen.

Hätten Sie’s gewusst?
Warum werden Autobatterien mit destilliertem Wasser nachgefüllt, wo sie doch auf Säurebasis
arbeiten? Beim Betrieb geht nur der reine Wasseranteil durch Ausgasung verloren, nicht
jedoch die für die Säurewirkung notwendigen Elektrolyte.
Weitere praktische Lösungen und Informationen zum umfassenden Service-Angebot sind unter
www.foerch.com zu finden. Im Produktkatalog sind – aufgeteilt auf 18 Kapitel – tausende Produkte
gelistet und erklärt.