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Vorsicht vor Gebrauch von Navi-Handys

Hier warnt der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS): Wer das Handy zur Navigation während der Fahrt anfasst, macht sich strafbar. Denn bereits das in-die-Hand-Nehmen ist ein Verstoß gegen das Handy-Verbot am Steuer (§ 23 (1a) StVO). Dabei spielt es keine Rolle, ob man telefoniert. Vorsicht auch vor mobilen Navigationsgeräten. Sie gelten für die Teilkaskoversicherung als Zubehör, das bei Diebstahl normalerweise nicht ersetzt wird.

Dabei können die kleinen Routenfinder eine wirksame Hilfe bei der Suche nach dem Reiseziel sein, denn sie tragen zum flüssigen Verkehrsablauf bei und verhindern unnötigen Suchverkehr mit zusätzlichem Spritverbrauch. Die meisten Navis funktionieren in ganz Europa. Und obwohl sie oft nicht größer sind als eine Zigarettenschachtel, sind mobile Geräte den festeingebauten in Funktionalität und Genauigkeit praktisch ebenbürtig. Viele mobile Geräte sind wegen der integrierten Satellitenantenne (GPS) variabel in einer Halterung hinter der Windschutzscheibe oder auf dem Armaturenbrett befestigt. Ihr Nachteil: Dort sind sie leicht erkennbar für Diebe, bei denen sie als Beute sehr begehrt sind, die sich gut verkaufen lässt.

Deshalb rät der KS, die mobilen Helfer beim Verlassen des Fahrzeuges mitzunehmen. Das schützt vor Diebstahl und Aufbruchbeschädigungen. Allerdings ist die Mitnahme des Monitors allein oft nicht ausreichend, weil Diebe aufgrund der sichtbaren Halterung vermuten können, dass die Navigationseinheit irgendwo im Wagen verstaut ist.