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Auch Behinderte sind Verkehrsteilnehmer

Allerdings stellt der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) immer wieder fest, dass die meisten Verkehrsteilnehmer nicht wissen, worauf es dabei ankommt. Aufmerksames und rücksichtsvolles Fahren gibt Behinderten Ruhe und Sicherheit, um beispielsweise die Straße zu überqueren.

Eine Körperbehinderung bedeutet auch nicht Verzicht auf ein eigenes Fahrzeug. Da ist es ganz besonders rücksichtslos, auf Behindertenparkplätzen zu parken. Die sind Behinderten mit amtlichem Ausweis vorbehalten. Und wer auf Fußwegen parkt, muss Platz für Rollstühle lassen. Behinderten Verkehrsteilnehmern Licht- oder Hupsignale zu geben, um ihre Fahrweise zu beeinflussen, stiftet eher Verwirrung als zu helfen. Ãœbrigens dienen abgesenkte Bordsteinkanten in der Regel dazu, dass Rollstuhlfahrer besser über die Straße kommen.

Es klingt zwar selbstverständlich, wird aber oft nicht bedacht: Personen mit Blindenhund, gelb-schwarzer Armbinde oder weißem Stock können Handzeichen, etwa als Aufforderung, die Fahrbahn zu überqueren, nicht wahrnehmen. In kritischen Situationen, an Baustellen oder beim Ãœberqueren der Straße, rät der KS daher, dass Sehende ihre Hilfe anbieten.