Menu

Viele Autoapotheken sind veraltet

Nur selten wird sie kontrolliert, und wenn man sie wirklich einmal braucht, fehlt manches oder ist überaltert. Doch nach Auskunft des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) soll das Erste-Hilfe-Set die Materialien enthalten, die im Notfall schnelle und wirksame Hilfe erlauben. Dass sterile Produkte wie Verbandpäckchen, -tücher und Kompressen ein fünfjähriges Verfallsdatum haben, wissen nur wenige. Und wer abgelaufenes Verbandmaterial verwendet, riskiert eine Infektion.

Viele der Pflaster sind nicht viel länger als zwei Jahre haltbar, zumindest nach Angaben der Hersteller, bei hohen Temperaturen, wie sie im Auto häufig vorkommen, sogar noch kürzer. Der KS rät daher, regelmäßig den Pflastervorrat im Verbandkasten zu testen, besonders vor oder nach Reisen in heiße Länder. Käufer von Gebrauchtfahrzeugen sollten prüfen, ob die vorgeschriebenen Rettungsmittel im Auto sind und notfalls die sterilen Teile nach Verfalldatum austauschen.

Apotheken, Drogerien, oft sogar Supermärkte haben Ersatz. Wer kein Verband-Set mitführt oder es bei einer Polizeikontrolle nicht vorzeigen kann, muss laut Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) mit einem Verwarnungsgeld rechnen.

Der Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS) ist mit rund 500.000 Mitgliedern der drittgrößte Automobilclub in Deutschland. Mit seinen Töchtern Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG bietet er eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen, von der Wildschadenbeihilfe über den KS-Notfall-Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen, die aufgrund von Leistung und Preis viele Rankings in den letzten Jahren gewonnen haben. In der Münchner Zentrale und in acht Bezirksdirektionen sind rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei circa 100 Millionen Euro. Der Vertrieb erfolgt über 10.000 unabhängige Makler und Mehrfachagenten.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.auxilia.de